Traditionelles Horsemanship: Training, wie es sich Pferde wünschen

Was zeichnet einen guten „Pferdemenschen“, einen guten Horseman aus? Für mich geht es dabei nicht um eine perfekt gerittene Lektion oder ein auf den Punkt funktionierendes, abgerichtetes Pferd mit „Kadavergehorsam“ (und meist „toten“ Augen)…
Ein guter Horseman versteht es, eine reelle, naturorientierte Beziehung zu seinem Pferd aufzubauen, die auf Respekt, Vertrauen und Verständigung beruht: klar, konsequent und verantwortungsvoll. Was in der Theorie erst mal einfach klingt, ist in der Praxis ein langer lehr- und erfahrungsreicher Weg, der sich immer lohnt – wenn man ihn mit offenen Augen geht.

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Der Weg des Horsemanship bedeutet für mich…

  • vor allem eine Lebenseinstellung… Der amerikanische Pferdetrainer und großartige Horseman Buck Brannaman bringt es auf kurz und gut auf den Punkt: „Horses and life, it’s all the same to me.“ That’s it!
  • einen fairen, fachlich fundierten und kompetenten Umgang mit dem Pferd (Horseman = Gentleman) – d.h. dem Pferd eine Verständigungslage bieten, die seiner Natur entspricht und somit „pferdeverständlich“ ist.
  • Respekt und Wertschätzung für die Persönlichkeit des Pferdes bzw. aller Lebewesen.
  • als Trainer zwischen Mensch und Pferd zu vermitteln: den Menschen die Augen für die Bedürfnisse und Empfindungen des Pferdes öffnen – ihnen Lösungen aufzeigen, um Missverständnisse zu vermeiden bzw. auszuräumen. Für mehr Vertrauen und weniger Unsicherheit in der Interkation.
  • stets für sich selbst und sein gesamtes Leben zu lernen: Achtsamkeit für Körper und Geist schulen, bewusstes Handeln sowie Selbstreflexion intensivieren. Für körperliche und emotionale Beständigkeit.
  • innere Balance, Ausgeglichenheit und mentale Stärke im Hier und Jetzt zu erlangen, um zuverlässig die Verantwortung für Körper und Seele des Pferdes zu übernehmen.
  • die eigene innere Haltung zu verbessern, um vorausschauend, ruhig und souverän sowohl individuell führen als auch leiten und Sicherheit geben zu können.
  • Führungsqualitäten auf- bzw. auszubauen und so dem Pferd ein faires, beständiges und vertrauenswürdiges „Leittier“ zu sein (aber auch Führungsqualitäten im allgemeinen Lebensumfeld).
  • ein korrekt gerittenes, gesundes und motiviertes Pferd als mitdenkenden und verlässlichen Partner an meiner Seite zu haben.

Wenn du mehr zu mir sowie meinem Leben und Arbeiten mit Pferden erfahren möchtest, schaue einfach bei Über uns + Rehedyk und Tanja Böttger, TGT®-Trainerin rein.

Pferde erfühlen, erleben, verstehen – INTENSIV: Meine Horsemanship-Kurse

Die oben genannten 8 Horsemanship-Gedanken sind die Werte und Einstellungen, die ich als TGT®-Premium-Trainerin im Rahmen meiner Kurse für Pferd und Mensch vermittele. Für meine Schüler bedeutet das oft, sich auf eine neue Sichtweise einzulassen: Aus dem Zusammensein mit dem Pferd Lehren und Erkenntnisse für das eigene Leben und die eigene Person zu ziehen. Klarheit für sich selbst zu schaffen, um daran anknüpfend klar und harmonisch in Verstehen und Verständigung mit dem Pferd zu sein. Eine beständige und ruhige Führungspersönlichkeit zu werden, damit sich das Pferd bei uns sicher fühlt. Wie in einer Herde…

Weg und Ziel sind immer ein motiviert mitarbeitendes Pferd und ein fein einwirkender Reiter. Spaß und Freude, Gesundheit und Sicherheit für beide stehen an oberster Stelle. Ob bei der Arbeit am Boden z. B. mit dem Leitseil, der Freiarbeit, der Arbeit am Rind, der klassischen Dressur… Stimmt erst mal die Basis, sind der Vielfalt und Abwechslung kaum Grenzen gesetzt. Denn aus einer guten Basis können erst die verschiedenen Reitweisen entstehen.

Natürlich können die Horsemanship-Kurse auch auf anderen Anlagen gebucht werden. Damit ich Wunschtermine bestmöglich berücksichtigen kann, bitte ich um frühzeitige Anfrage. Ich freue mich auf den Kontakt mit dir.

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