Pferdeosteopathie

Physiotherapie

...weil ein Pferd nur als Ganzes funktioniert ...

Bewegungseinschränkung erkennen

Die osteopathische Läsion drückt sich durch einen Bewegungsverlust aus, der in allen anatomischen Strukturen wie Knochen, Muskeln, Sehnen, Organen, Faszien, Bindegeweben usw. zum Ausdruck kommen kann.

Diese Mobilitätsstörung wird durch den Osteopathen dank der Mobilitätstests wahrgenommen.

 

Sanfte Technik

Marco Behandlung

Es gibt also eine Einschränkung des Bewegungsausmaßes, eine Fixierung, eine Gelenkblockierung. Man darf sich in keinem Falle eine komplette Verrenkung oder Verschiebung des Wirbels vorstellen. Dies würde eine massive orthopädische Verletzung und eine derartig akute Symptomatik zeigen, das sie nicht in den Kompetenzbereich eines Osteopathen fällt.

Es ist also kein verschobener Wirbel oder ein verschobenes Gelenk welches der Osteopath einrenkt, sondern vielmehr Gelenke mit eingeschränkter Mobilität.

Ziel ist ein Mobilitätsgewinn!

Die Behandlung

Pferdephysiotherapie

Prinzip der osteopathischen Behandlung

Die osteopathische Behandlung beinhaltet eine "Überprüfung ob es sich optimal bewegt" von Bedeutung ist nicht die Form des Gelenkes oder des Gewebes, sondern vielmehr, wie es sich bewegt und wie es lebt (Qualität der Bewegung).

Nach der Untersuchung wird der Osteopath entscheiden, ob er z.B. Manipulationstechniken anwendet, Faszientechniken, Reflextechniken, cranio-sakrale Techniken oder funktionelle Techniken anwendet, je nachdem welche Gewebestruktur(en) korrigiert werden soll(en).Die genannten Korrekturen werden in Kenntnis und Ergänzung bzw. Übereinstimmung mit der schulmedizinischen Lehre eingesetzt.

Der Osteopath drängt dem Organismus keine neue Funktion auf, er gibt dem Körper lediglich den notwendigen Impuls, den Heilungsprozess einzuleiten! Auf diese Weise setzt der Körper seine eigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung in Kraft.

Das Pferd braucht nach einer Behandlung mindestens 48 Stunden zur "Erholung", d.h. freie Bewegungsmöglichkeiten auf der Weide oder Paddock, um seine neue Mobilität zu realisieren.

Durch die Stimulierung der Selbstkorrektur des Körpers ist es möglich, das kurzfristig ein Problem an einer anderen Stelle des Körpers auftritt. Eventuell ist es notwendig, das Pferd dann zwei bis drei Wochen nach der ersten Behandlung noch einmal vorzustellen.

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