Trainerworkshop mit Sami El Ayachi

Kommunikation und Verbundenheit

…aufbauen & festigen

Bei „fast“ gutem Wetter haben wir nun 3 Tage geschützt in der Reithalle mit unseren Hunden und untereinander unsere Körpersprache (bewusst !) als Kommunikation geübt und verfeinert, so dass  am Ende des Workshops unsere Hunde ihren  Menschen einfach besser verstehen konnten, die Bindung tiefer wurde, das Vertrauen gestärkt und so das Lenken und Leiten durch den Menschen von den Hunden mit großer Freude akzeptiert und mit viel Aufmerksamkeit umgesetzt wurde.

Am Anfang stand die Frage, ob ich körpersprachlich immer das Gleiche kommuniziere wie ich auch verbal äußere ? Oder verwirre ich vielleicht in einigen Punkten meinen Hund ?

Um uns der eigenen Körpersprach überhaupt bewusst zu werden und um konkrete und bewusste Bewegungsmuster ausführen zu können, erfolgten gut durchdachte „People-Übungen“ untereinander, bevor wir den Hund mit „ins Gespräch“ nahmen.

Grundsätzliches:

Der Hund fängt somit interessiert an,  auf seinen Menschen zu achten, der Mensch nutzt nur seine eigenen Fähigkeiten (wir erlernen keine neue Sprache –wir  bleiben authentisch!) und der Hund  fragt plötzlich gerne - was wollen wir tun? Der Mensch an sich wird spannend und interessant!

Der Longierkreis – Erziehung, Beziehung  & Beschäftigung:

Der Kreis mit seinen optischen Bezugspunkten (Hütchen und Umrandung) steht  eigentlich der Orientierung des Menschen zur Verfügung, damit er in kleinen Bildern und in kleinen Schritten seine Kommunikation „üben“ kann und somit „ganz nebenbei“ von dem Hund die Rückmeldungen bekommt - sei  es das Feed-Back zur eigenen Körpersprache - die Beziehung zu seinem Hund - die eventuellen kleine Lücken in der Erziehung etc.

Schaut und fühlt man mal in Ruhe und Schritt für Schritt, was der Hund kommuniziert anstatt nur zu befehligen, entsteht ein Gespräch (mit vorheriger Ansprache) -  eine Kommunikation! Und somit nimmt der Hund unsere Idee gerne an und versucht nicht immer aus dem Befehl zu „flüchten“. Unsere Idee wird zur Idee des Hundes!  - er ist selbstständig „drauf gekommen“.

Du bist gemeint – und das wollen wir tun“

Der Mensch und sein Hund werden am Ende eine Einheit - wie ein Tanzpaar - wunderschön - am Beispiel des Tangos von Sami erwähnt - zwei Körper spiegeln sich - Übrigens auch ein Bild & Emotions – Beispiel, dass vom berühmten Horseman Buck Brannaman genutzt wird für den Menschen & sein Pferd!

Wir Teilnehmer und unsere Hunde wurden dort abgeholt, wo wir uns befanden, d.h. einiges Grundsätzliches musste außerhalb des Kreises „besprochen“ werden, wir longierten in naher Distanz an der Leine (Verbindung) und auch versuchsweise schon mal ohne Leine (vergrößerte Distanz)…wir erhöhten langsam für ein paar Schritte die Geschwindigkeit und bekamen nebenbei viel „Input“ über die verschiedenen Hundecharaktere, und die Trainer unter uns erhielten viele Ideen und Ratschläge für die eigenen Workshops  zu Hause. Es wurde natürlich auch untereinander unterrichtet, um das Auge zu schulen.

Eine Fortgeschrittene Trainerin „Astrid“ und ihre Bordercollie – Mix Hündin „June“ zeigten uns schon mal wie der „Spiegel“ – der „Tanz“ und eine harmonische Beziehung aussehen kann! Schön!

Zwei von uns Teilnehmern sind zusätzlich auch Reiter und waren begeistert, dass die Körpersignale und die Energetik das Gleiche ist, wie am Pferd (logisch eigentlich!).

An Sami ein riesiges Dankeschön , dass Du uns an Deinem Wissen und Deinem Gefühl für die Hunde teilhaben liest und wir freuen uns sehr auf das nächste Mal!

Ich persönlich bedanke mich außerdem noch bei meinem Hund Skipper- der mir ständig meine eigene Lücken vorhält /zeigt und mich somit in tiefes Grübeln - über mich selber und über Hunde generell – gebracht hat – und somit auch zu Sami und einer bewussteren Hund/ Mensch Beziehung – ganz im Sinne des Hors(Dog)manships!

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